Sehnst du dich nach mehr Liebe in deinem Leben? Hier kommen ein paar Gedanken und Impulse für dich, wie du dich mehr für die Liebe öffnen kannst.
Zuerst einmal: Ich selbst kenne die Sehnsucht nach mehr Liebe im Leben sehr gut. Allerdings bin ich mir dabei gleichzeitig sehr lange selbst im Weg gestanden – dafür gab es viele Gründe. Einige der Hauptgründe:
1. mich selbst und meinen Körper nicht wirklich zu akzeptieren
2. Angst, mich auf jemanden tiefer einzulassen (und dann wieder enttäuscht zu werden)
3. die Erwartung, dass andere mich komplettieren oder mir geben sollen, was ich mir selber nicht geben kann…
Insofern ist es wichtig, erst einmal ganz ehrlich in sich hinein zu schauen und hinein zu fühlen, um bei sich selbst anzufangen. Die Dinge aufzuarbeiten und zu heilen, die in deiner Hand liegen.
Der beste Zeitpunkt, damit zu beginnen?
Immer jetzt. Wenn du weißt, dass sich etwas ändern muss, um deiner Sehnsucht näher zu kommen, warum solltest du es aufschieben und warten? Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht (kann ich dir aus Erfahrung sagen…).
Damit legst du den Grundstein für gesunde Beziehungen und mehr Liebe in deinem Leben.
Wo Liebe für mich beginnt
Für mich beginnt Liebe im Körper: in unserem Herzen, damit, zu fühlen. So wie wir uns nicht aus Stress oder Angst herausdenken können, können wir uns auch nicht in Liebe hineindenken. Es ist eine emotionale Sache. Und unsere Gefühle leben vor allem im Körper.
Das heißt: Um dich für die Liebe zu öffnen, profitierst du von einem regulierten Nervensystem. Wenn du gestresst bist, verspannst du dich in den meisten Fällen – sowohl körperlich als auch emotional – und damit ist weniger Raum und Offenheit in deinem Körper für liebevolle Gefühle, um wirklich präsent mit jemandem zu sein, um dein Schutzschild abzulegen und Verletzlichkeit zuzulassen.
Wenn du gestresst bist, hast du weniger Kapazität für Liebe
Wenn du gestresst bist, hast du auch weniger Kapazität für Liebe. Vielleicht hast du selbst schon die Erfahrung gemacht, dass du an Tagen, an denen du dich sowieso schon überfordert fühlst, weniger liebevoll und geduldig mit einer/m Freund/in, einem Familienmitglied, einem Partner – oder auch mit dir selbst bist.
Das ist es, was ich meine.
Wie du dich mehr für die Liebe öffnest
Das Gute ist jedoch: Je entspannter du bist, desto mehr kannst du dich für die Liebe öffnen, für gute Gefühle, Freude, für die Schönheit des Moments.
Je entspannter du bist, desto mehr kannst du dein Herz öffnen und dich verbinden – ob mit einem anderen Menschen oder der Welt/Natur um dich herum.
Deshalb ist es so wertvoll, zu wissen, was dich in stressigen Situationen unterstützt (Selbstregulierung) und wie du für dich selbst sorgen kannst, um dein „Stressfass“ regelmäßig zu leeren und/oder deine Kapazität für herausfordernde Emotionen zu vergrößern.
♡
Hier sind ein paar Fragen für dich zur Reflexion. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um sie auf dich wirken zu lassen und sei ehrlich zu dir selbst. Wenn du magst, nimm dir Papier und Stift und lass deinen Gedanken und Gefühlen dazu freien Lauf, ohne dich selbst zu zensieren oder das, was du schreibst zu sehr zu überdenken.
Weißt du, wie sich Stress in deinem Körper „ankündigt“?
Was hilft dir in stressigen Situationen, um dich zu beruhigen?
Welche Dinge tust du regelmäßig, um für dich zu sorgen und um Überforderung zu vermeiden?
Was könntest du tun, um dich entspannter zu fühlen und dich für mehr Liebe zu öffnen?
Was mir geholfen hat:
Ich will ehrlich sein: Es war nicht nur eine Sache und in den meisten Fällen ist es ein Prozess, wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen. Oft geht es erst einmal darum, die einzelnen Stränge wie einen Zopf aufzulösen und zu sehen, wo es bei dir persönlich hakt und welche Themen sich hier treffen.
Bei mir waren es z.B. das Thema, mich nicht in meinem Körper zuhause zu fühlen und damit verknüpft ein geringes Selbstbewusstsein. Als ich gelernt habe, mich mehr und mehr mit meinem Körper anzufreunden, mich besser selbst zu regulieren und mich damit selbstsicherer gefühlt habe, hat das schon einmal einen großen Unterschied für mich gemacht. Wie ich mich selbst fühle, aber auch wie ich anderen begegne.
Daneben habe ich aber auch ehrlich reflektiert, warum ich mir mehr Liebe wünsche und was das eigentlich für mich bedeutet.
Warum ich mir eine Beziehung wünsche. Welche Art von Beziehung, was ich mir davon erwarte.
Ich habe meine alten Muster verstehen gelernt und gelernt, mir erst einmal selbst das zu geben, was ich mir von anderen wünsche. Und dann musste ich lernen, meine alten Muster auch zu durchbrechen, wirklich Bewusstsein dafür zu entwickeln, wann ich wieder in sie hinein tappe und mich zu entscheiden, es nun eben anders anzugehen.
Hat sich die Zeit und Energie, die ich dafür investiert habe, gelohnt?
Aber sowas von! : )
Auch als ich noch keine Beziehung hatte, hat sich mein Leben durch die Arbeit an mir selbst Stück für Stück erfüllter, freier und entspannter angefühlt. Ich habe mich also erst einmal mehr ins Leben verliebt. Meinen Körper wertschätzen gelernt und gelernt, mich in ihm wirklich zuhause zu fühlen. Ich habe mich aus meiner Komfortzone bewegt, neue Dinge gelernt und so eben Schritt für Schritt mehr Selbstbewusstsein entwickelt. Ich habe die Beziehung zu mir selbst auf eine ehrlichere, tiefere und liebevollere Ebene gehoben.
Und letzten Endes habe ich tatsächlich auch einen Mann kennengelernt, bei dem ich mich trauen konnte und kann, ich selbst zu sein.
Auch in unserer Beziehung profitiere ich von all den Dingen, die ich für mich gelernt habe. Denn ehrlich gesagt: eine Beziehung mit einem Partner ist noch einmal ein ganz anderes Level, das viele unserer tiefsten Wunden und Ängste nochmal neu triggern kann. Aber Beziehungen sind auch ein Ort, an dem unglaublich vieles heilen kann und wir uns selbst noch einmal ganz neu kennenlernen dürfen.
Und gerade deswegen ist es wichtig, zuerst einmal die Grundlage dafür mit der Beziehung zu dir selbst zu schaffen.
Du möchtest dazu tiefer gehen?
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