
Lebendigkeit können wir uns nicht her-denken
Die Frauen, die die meiste Lebendigkeit versprühen, die echtes Selbstbewusstsein und Authentizität ausstrahlen, sind für mich diejenigen Frauen, die sich in ihrem Körper zuhause fühlen und sich so akzeptieren, wie sie sind. Sie zweifeln nicht dauernd daran, ob sie ok sind oder überdenken, wie sie auf andere wirken. Sie kennen ihre Stärken und Schwächen und setzen Menschlichkeit und Verletzlichkeit über Perfektion. Sie erlauben sich, ihre Gefühle zu fühlen und sie auszudrücken.
Wenn wir nun aber in einer Kultur (oder in einem familiären oder sozialen Umfeld) aufwachsen, die mehr Wert aufs Denken als aufs Fühlen legt, macht das etwas mit uns. Auch, wenn es nie direkt ausgesprochen wird, lernen wir unbewusst, dass es besser ist, seine Gefühle zurück zu halten und sie rational anzugehen. Vernünftig zu sein. Und oft beginnen wir, unsere Gefühle zu überdenken, statt ihnen erst einmal Raum zu schenken. Wir lernen, unserem Denken mehr zu vertrauen, als dem, was wir fühlen. Und damit lernen wir auch, dem Kopf mehr zu vertrauen, als dem Körper.
Wenn Gefühle keinen Raum bekommen…
Was macht das mit uns, wenn das, was wir fühlen, nicht echten Raum bekommt? Und wenn wir unseren Gefühlen nicht trauen? Oder, wenn wir Angst haben, dass sie uns überwältigen, sobald wir sie zulassen? Gefühle haben wir ja trotz alledem und sie funktionieren nicht rational. Unsere Gefühle sprechen ihre eigene Sprache. Oft sind sie mit körperlichen Empfindungen verknüpft: hier ein Druck auf der Brust, da das Ziehen in der Magengrube, Herzklopfen, der verspannte Nacken…
Wenn wir unseren Gefühlen diesen Raum nicht schenken, um ihnen auf der Ebene zu begegnen, auf der sie mit uns kommunizieren, blockieren wir den Fluss von Energie in unserem Körper, die Gefühle suchen sich neue Wege, uns auf sie aufmerksam zu machen, oder sie werden lauter, die Angst wird größer, der Kloß im Hals präsenter…
Und oft versuchen wir dann, wenn wir es nicht anders gelernt haben, vernünftig zu sein: Die Gefühle wegzudrücken, sie uns rational zu erklären und zu analysieren. In der Hoffnung, dass wir uns dadurch besser fühlen. Doch, wie ich selber lernen durfte: So funktionieren Gefühle nicht : )
Ich selbst war eine Meisterin im Analysieren meiner Gefühle – richtig Raum geschenkt, um sie zu fühlen, habe ich mir aber kaum. Ehrlich gesagt: Ich habe das Analysieren oft sogar für Fühlen gehalten oder habe gedacht, dass ich meinen Gefühlen auf diese Weise zuhöre.
Und dabei war es die perfekte Vorraussetzung dafür, dass mir Gedankenschleifen, unterdrückte Emotionen und konstantes Überdenken eine Menge Energie (und damit: Lebendigkeit, Lebensenergie) geraubt haben.
Der große Unterschied zwischen Analysieren und wirklich Fühlen
Es gibt eben doch einen großen Unterschied zwischen analysieren und fühlen. Analysieren geschieht auf der geistigen Ebene, Fühlen geht mit Spüren einher und ist mit dem Körper und seinen Empfindungen verknüpft.
Und das war genau diese eine Sache, die einen riesigen Unterschied in meinem Leben gemacht hat: Meine Gefühle zu fühlen und dabei den Körper mit einzubeziehen.
Wenn du, wie ich, aus einer Kultur kommst, die das Rationale betont und versucht, Gefühle durch rationale Analyse und Verständnis zu „lösen“, fühlst du dich vielleicht manchmal blockiert, wenn es darum geht, dich selbst und deine Gefühle richtig auszudrücken.
Vielleicht unterdrückst du deine Gefühle und redest dir ein, dass es gar nicht so schlimm ist… Doch Gefühle sind dazu da, dir etwas mitzuteilen, deine Aufmerksamkeit zu erregen.
Wie du mehr ins Fühlen kommst
Als ich anfing, wirklich auf meine Gefühle zu hören (mit meinem ganzen Körper), sie nicht wegzuschieben, sie nicht zu analysieren oder sofort zu „lösen“, hat sich mein Leben zum Besseren gewendet. Und es hat mir auch geholfen, mich lebendiger zu fühlen. Durch Embodiment Praktiken habe ich nach und nach gelernt, meine Gefühle nicht zu be- oder verurteilen, sondern sie Stück für Stück mehr zu akzeptieren und mehr Mitgefühl mit mir selbst zu entwickeln.
Du sehnst dich nach einem Raum für alle deine Gefühle?
Heute ist es mir enorm wichtig, mir regelmäßig und bewusst Raum für mich selbst und meine Gefühle zu schenken.
Warum? Es geht so schnell, sich im Alltag zu verlieren und ablenken zu lassen – durch all die vielen Meinungen, Reize und Informationen, die von außen auf einen einprasseln. Da das Außen oft so laut und hektisch ist, ist die bewusste Zeit für mich selbst eine Möglichkeit, wieder bei mir anzukommen, nach innen zu hören und mit meinen Gefühlen und meinem Körper in Verbindung zu treten.
Als Teil meiner Selbstfürsorge gehe ich fast jeden Abend vor dem Schlafengehen auf meine Matte und mache, je nach Zeit und Müdigkeit, eine kleine oder größere Runde Non-Linear Movement. D.h. ich bewege mich intuitiv mit dem, was ich gerade spüren und fühlen kann, von körperlichen Empfindungen bis zu Emotionen – und sogar Gedanken haben ihren Platz und werden Teil dieser Bewegung…
Für mich ist das die Gelegenheit, mich mit meiner inneren Landschaft zu verbinden, mit meinem ganzen Körper hinzuhören, wieder für die leisen Töne empfänglich zu werden. Und meistens schlafe ich dann auch besser, auch das ist ein großer Pluspunkt.
Wenn du ebenfalls jemand bist, der Gefühle sehr rational angeht, dann kann ich dir die Non-Linear Movement Methode unbedingt ans Herz legen (eine kostenlose Einladung dazu ein bisschen weiter unten).

Was würde sich ändern, wenn du deine Gefühle mehr erlaubst?
– Was würde mehr Ankommen bei dir und mehr Lebendigkeit in deinem Leben verändern?
– Was würde passieren, wenn du einen Raum hättest, in dem du dich mit allem, was da ist, ganz frei und ohne Bewertung ausdrücken könntest?
– Was wäre, wenn du lernen würdest, deinen Gefühlen und deinem Körper mehr zu vertrauen?
Kostenlose Non-Linear Movement Klasse für dich
Wenn du lernen möchtest, deinen Gefühlen mehr zu vertrauen, wenn du dich danach sehnst, wieder mehr bei dir und (in) deinem Körper anzukommen oder wenn du dich nach mehr Raum sehnst, um dich, mit allem, was da ist, auszudrücken, dann lade ich dich sehr herzlich zu einer meiner Non-Linear Movement Klassen ein.
Ich freue mich auf dich! : )
Und wenn du Fragen hast, dann schreib mir ebenfalls gerne.

P.S. Wenn du dich regelmäßig von meinen Gedanken, Reflexionsfragen, Erfahrungen und Tipps inspirieren lassen möchtest, dann melde dich gerne HIER zu meinem Museletter an.
Als Dankeschön erhältst du Zugang zum Download meines PDFs mit 12 Tipps für mehr Balance : )



